Mit jeder Ansteckung steigt das Risiko

Aktualisiert: 25. Juli

Eine amerikanische Studie zeigt mögliche steigende Gesundheitsrisiken bei Mehrfachinfektionen durch Covid auf. Muss in Zukunft vermehrt auf Prävention gesetzt werden?


Die Erstinfektion mit Covid ist mit einem erhöhten Risiko für akuten und postakuten Schäden in den pulmonalen und extrapulmonalen Organsystemen verbunden. In der amerikanischen Studie wurde abgewogen, inwiefern Mehrfachinfektionen die Risiken dieser Schäden erhöhen. Dazu wurden Daten einer amerikanischen Gesundheitsdatenbank ausgewertet, um Belastungen, auch 6 Monate nach der akuten Phase einschätzen zu können. Es zeigt sich, dass eine Reinfektion im Vergleich zu einer Erstinfektion ein zusätzliche Gefahr für Schäden in den Organsystemen (kardiovaskuläre Störungen, Gerinnungs- und hämatologische Störungen, Diabetes, Müdigkeit, Magen-Darm-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, psychische Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats und neurologische Störungen) birgt. Im Vergleich zu nicht infizierten Kontrollpersonen zeigte die Bewertung, dass der Schweregrad des Krankheitsverlaufs mit steigender Anzahl der Infektionen zunahmen. Prävention ist notwendig, um Reinfektionen nachhaltig zu verhindern.


Um präventiv dem Infektionsgeschehen entgegenwirken zu können, müssen neue Wege eingeschlagen werden. Ein Ansatz ist die Nutzung von hypochloriger Säure. Die Abbaurate molekularer hypochloriger Säure ist wesentlich langsamer, als bei anderen Verfahren, das erhöht die Reichweite und Effektivität der Luft- und Oberflächendesinfektion. Im Gegensatz zu “normalen” Desinfektionsmitteln ist die Technologie nicht nur frei von Nebenwirkungen und Risiken, sondern besitzt zusätzlich positive Eigenschaften für das menschliche Immunsystem. Das Brandenburger Start-up oji Europe macht Prävention damit einfacher und effektiver denn je. Ein großer Schritt in eine sichere Zukunft in Innenräumen.


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