Welche Rolle spielen Zoonosen bei der Ausbreitung von Pandemien?

Zoonosen sind laut der WHO "Krankheiten und Infektionen, die auf natürlichem Wege zwischen Wirbeltieren und Menschenübertragen werden".



Laut der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen können diese beispielsweise über Viren, Bakterien und Pilze übertragen werden. So können diese sowohl von Nutztieren, als auch von Haustieren übertragen werden. Aktuell sind weltweit über 200 Zoonosen bekannt. Zu ihren Erregern zählen u. a. Salmonellose, Escherichia coli(EHEC), HIV, Bornaviren, Borreliose, Brucellose, Chlamydiose, BSE, Echinokokkose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Hantavirus-Infektionen, (zoonotische) Influenza, Kuhpocken, Leishmaniose, Leptospirose, MERS-Coronaviren, Milzbrand, Ornithose, Q-Fieber, SARS, Tollwut, Toxoplasmose, Tularämie, virale hämorrhagische Fieber, West-Nil-Fieber, Pest und Zika.


Die zoonotische Influenza zählt zu den viralen Erkrankungen. Gerade in der heutigen Zeit sehen sich Mensch und Tier vermehrt Viren ausgesetzt. Besonders problematisch für die Gesundheit werden diese, die dem Immunsystem nicht bekannt sind und die Atemwege betreffen. Die schnelle Ausbreitungsgefahr ist bei diesen Erkrankungen groß.


Pandemie durch Zonoosen?

Am 13. Mai 2020 wurde bei der Anhörung des Umweltausschusses des deutschen Bundestages zu „Zoonosen – Ursache, Verbreitung, Vorbeugung“ wiesen Experten daraufhin Zoonosen unterökologischen Gesichtspunkten zu betrachten. Lebensraumzerstörung und Entwaldung begünstigen die Übertragung von Zoonosen durch Wildtiere, da sich der Kontakt zu Nutztieren und Menschen erheblich erhöht.


„Faktoren wie ein schnelles Bevölkerungswachstum, zunehmende Mobilität, veränderte Tierzucht und -haltung sowie Klimaveränderungen“ lassen Zoonosen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Darauf weist die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen auf ihrer Website hin.


Zeit für Prävention

Nun ist es an uns für Prävention zu sorgen. Die oji Raumluftforschung hat mit Unterstützung eines unabhängigen Kolloquiums von Wissenschaftlern verschiedener Forschungsbereiche ein Verfahren entwickelt, bei dem eine HOCl Lösung in die Raumluft abgegeben wird. Dies macht Viren, Bakterien und Pilze für Mensch und Tier unschädlich. Gerade in Tierarztpraxen, Tierkliniken, geschlossener Nutztierhaltung und auch bei der Heimtierhaltung kann dies vielen viralen Erkrankungen und anderen Zoonosen vorbeugen.

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